Starklichtlaterne mit Normengewinde     Technische Daten        Anleitung

 

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Lampen dieser Bauart sind recht häufig in Deutschland anzufinden. 

 

Sie wurden nach Ende des zweiten Weltkrieges in der ehemaligen DDR hergestellt.

1947 bis 1962 von VEB Leipziger Werke, Mewa Zwickau

1962 von VEB Leuchtenbau Leipzig,

und ab ca. 1963  vom  VEB Sturmlaternenwerk, Mewa Beierfeld

(VEB   = VolksEigenerBetrieb    /    Mewa = Metallwaren)

 

Diese Lampen sind - abgesehen von den verwendeten Materialien - baugleich mit der HASAG  351.

Sie wurden (vermutlich) mit den Werkzeugen des ehemaligen HASAG Werkes produziert. 

zuerst in Leipzig, ab 1963 bis zum Ende der der Produktion in Beierfeld.

 

 

Was noch nicht durch Schriftstücke beleget werden konnte ist

die tatsächliche Bezeichnung der Lampe vor 1963.

Unter Sammlern wird sie heute Mewa Starklichtlaterne genannt.

 

Es wurde jedoch noch kein Schriftstück mit auch nur einer ähnlichen Bezeichnung  gefunden...

Auf zugehörigen Bedienungsanleitungen steht immer  "Starklichtlaterne mit Normengewinde"

 

Es gibt einen "Gebrauchswarenkatalog für Landwirtschaftliche Geräte und Drahtwaren"

in dem diese Lampe als "Starklichtlaterne 351 Ln. 350 H.K."  bezeichnet wird.

 

Seit der Produktion in Beierfeld taucht in Schriftstücken die Bezeichnung

"Modell BAT" auf. Ab ca. 1964 dann "BAT 270."

("270"  ist die Angabe der Lichtstärke in Candela.

In einer technischen Zeichnung welche ich einsehen durfte

steht im Datenspiegel "Starklichtlaterne BAT  270 cd.")

 

(Vielen Dank  Jörg Wekenmann  für alle obigen Fakten !)

 

Falls also jemand einen Prospekt, Katalog oder sonstiges Schriftstück findet

 auf dem diese Lampe als Mewa Starklichtlaterne bezeichnet wird. 

 werde ich mich über eine Nachricht freuen.

 

 

 

 

 

Am einfachsten lässt sich eine Sturmlaterne dieser Bauart und Herkunft am fehlen sämtlicher Hersteller

Hinweise "identifizieren".  An dieser Lampe gibt es keinerlei Aufkleber, Modellnummer.

Viele tragen eine Qualitätsnummer auf der  oberen Rändelschraube der Haube

und einige einen Stempel des VEB MEWA am Tankboden.

Auch gibt es Exemplare mit einem markierten Tankverschluss.

 

        Bild fehlt noch

Qualitätssiegel

Danke :Matthias Krüger, Erfurt

    Tankverschluss

 

Dieses Bild wurde von Benno Beutler freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Es zeigt am oberen Bildrand den Scxhriftzug der VEB Leipziger Werke.

 

 

Die Mewa Starklichtlaterne ist für den Betrieb mit Benzin,

Petroleum oder einer Mischung der beiden Brennstoffe konstruiert.

 

Anders als eine Petromax, hat diese Starklichtlaterne keinen "RAPID Starter,

sie muss mit Brennspiritus vorgewärmt werden.

Laut Bedienungsanleitung funktioniert der Vorwärmer auch mit Benzin oder Petroleum - das habe ich aber noch nicht versucht.

 

Für diese Starklichtlaterne sind  übliche 250 oder 350 HK  Glühstrumpfe zu verwenden.

Alles andere an Ersatzteilen gibt es nicht mehr.

 

nach dem Putzen ist sie wieder recht ansehnlich

Dieses Handrad ist  Experten nach ein Teil eines

Petromax-Handrades aus Vorkriegsproduktion

das findet man an Mewas sehr selten aber es wurden

 mehrere Laternen mit dieser Ausführung gefunden.

 

gerader Vergaser ohne "Knubbel" die Vorwärmschale
warum da "1499" auf dem Tonbrenner steht..? gegenüber dann "GERMANY"
drei kleine Füße am Tankboden. so sah das Brennstoff-Steigrohr aus.

 

Düsenreinigungsnadel und Düse und der Schlüssel um die Düsenreinigungsnadel zu tauschen.
Der linke Vergaser gehört zu dieser Lampe und diesen fand ich mal in einer anderen Mewa
Reste meines MEWA Stempels

welcher im Original etwa so aussieht.

Vielen Dank Matthias Krüger, Erfurt !

Spiritus in die Vorwärmschale... ...anzünden
 pumpen.... ... und fertig

 

 

 

Bedienungsanleitung  für diese Starklichtlaterne  (Danke  Dirk Höhne)

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Technische Daten

Hersteller   vermutlich VEB Leipziger Werke, Mewa Zwickau
Modell   Starklichtlaterne min Normengewinde
Baujahr   vermutlich vor 1962
Lichtstärke   ca. 270 HK (CP)
Brennstoff

   Petroleum oder Benzin - Vorwärmung mit Brennspiritus