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Karbidlampe 2712 S

 

 

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Was ist eigentlich Karbid ?

von Erik Leger

 

Eriks Schweizer Karbidlaterne

 

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Diese kleine Karbidlampe hier ist etwas ungewöhnlich.

- Sie hat weder Ventil noch Dichtungen, sondern funktioniert nach dem "Saugsystem".

 

Peter Barthelmes hat eine gleiche Lampe,

auf seiner Anleitung ist der Hersteller vermerkt : HUGO HONSEL GMBH Neheim -Hüsten 1

 Vielen Dank !

 

Ob die Lampen Original mit einer solchen Glaskugel verkauft wurde weiß ich nicht,

Ich habe beides zusammen erhalten.

   
   
   
   
Da ich keinen Halter für die Glaskugel hatte, habe ich mir einen dem "Original" ähnlichen nachgebaut.
   
   
   
   
   
   
   

 

Funktionsweise :  Das  Lampenoberteil wird bis zu einem Drittel mit Kalziumkarbid befüllt, der Deckel erst ganz zu gedreht, dann etwa eine viertel Umdrehung wieder auf. In das Unterteil kommt fast zur Hälfte Wasser. Nach Aufstecken des Oberteils ist die Lampe  betriebsbereit. Durch das Gewinde des Karbidbehälters rinnt ein wenig Wasser. Kalziumkarbid bildet, wenn es mit Wasser in Berührung kommt Azetylengas. Dieses wird aus dem Behälter im Oberteil zur Düse aus Speckstein geleitet und einem Streichholz entzündet. Azetylengas brennt sehr lichtstark. Mit etwa 150 gr. Karbid erhält man ca. 5 Stunden gleichmäßiges Licht.

Wenn der Prozess des Vergasens einmal in Gang gesetzt ist, lässt sich die Gasbildung kaum mehr abstellen.

Als Abfallprodukt entsteht  Karbidschlamm (Calciumhydroxid). Diese Verbindung wandelt sich der Luft durch Aufnahme von Kohlendioxyd wieder in den ursprünglichen Rohstoff, nämlich Calciumkarbonat oder Kalkstein, zurück. (Quelle: Erik Leger

 

 

 

Vorsicht !  Karbid ist nicht ungefährlich, auch wenn diese Bedienungsanleitung eine Explosionsgefahr ausschließt. Wenn Wasser zum Karbid fließt, läßt sich die Vergasung nicht mehr stoppen. Brennendes Karbid auf keinen Fall mit WASSER löschen. Der Umgang mit Karbid und natürlich auch das Handhaben einer solchen Lampe muss mit

 allergrößter Sorgfalt geschehen ! 

 

Das Wasser darf keinesfalls auf das Karbid strömen, sondern nur gaaanz langsam tröpfeln.

Wer eine solche Laterne wieder in Betrieb nehmen möchte, sollte sehr bedacht vorgehen.

Alle Teile der Lampe sind auf Risse oder sonstige Materialschäden kontrollieren.

 

Siehe auch "was ist eigentlich Karbid" von Erik Leger.